Katy Hoffmeister: Kirchen verdienen wieder eine eigene Förderung

15.06.2026

Im Rahmen ihrer Sommertour haben Mitglieder der CDU-Fraktion vergangene Woche den Doberaner Münster besucht. Vor Ort informierten sie sich über den Stand der Sanierungsarbeiten. Dazu erklärte die Kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Katy Hoffmeister:

„Das Doberaner Münster gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten unseres Landes. Wer durch dieses Gotteshaus geht, spürt unmittelbar, welche kulturelle und historische Kraft unsere Kirchen besitzen. Sie prägen nicht nur das Bild unserer Städte und Dörfer; sie erzählen auch einen Teil der Geschichte unseres Landes.

Die laufenden Sanierungsarbeiten zeigen, welche Herausforderungen mit dem Erhalt eines solchen Bauwerks verbunden sind. Derzeit werden unter anderem die historischen Gewölbe in den Querhäusern und Teilen der Seitenschiffe restauriert.

Kirchen zu erhalten, ist weit mehr als Denkmalschutz. Es geht um den Erhalt unseres kulturellen Erbes und um Orte, die vielerorts bis heute Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens sind.

Genau deshalb hat sich die CDU in der vergangenen Legislaturperiode erfolgreich für eine besondere Förderung von Kirchensanierungen eingesetzt. Über den Strategiefonds konnten landesweit zahlreiche Sanierungsprojekte unterstützt werden. Davon profitierten nicht nur die Kirchengemeinden, sondern auch das Handwerk, der Tourismus und die gesamte regionale Entwicklung.

Die rot-rote Landesregierung hat diese besondere Schwerpunktförderung für Kirchensanierungen nicht fortgeführt. Kirchen müssen heute wieder stärker mit anderen Denkmalen um begrenzte Fördermittel konkurrieren. Damit fehlt ein planbarer Förderrahmen für viele Sanierungsvorhaben.

Wir brauchen deshalb wieder eine eigenständige und verlässliche Förderung für Kirchensanierungen in Mecklenburg-Vorpommern. Kirchen sind keine beliebigen Bauwerke. Wer sie erhalten will, muss ihnen auch den notwendigen politischen Stellenwert einräumen. Dafür werden wir uns als CDU-Fraktion weiterhin einsetzen.“