Daniel Peters: Attraktiver ländlicher Raum braucht starke Landwirtschaft

13.06.2026

Heute ist Tag des offenen Hofes, zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern öffnen ihre Tore für interessierte Besucherinnen und Besucher. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Daniel Peters nimmt dies zum Anlass, seine Erwartungen an die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) der Europäischen Union zu formulieren - die Diskussion über die GAP nach 2027 gehen akuell in eine entscheidende Phase. Dazu erklärt Daniel Peters:

„Die Ausgestaltung der GAP für die Zeit nach 2027 muss den Betrieben Planungssicherheit geben und darf leistungsfähige Unternehmen nicht pauschal benachteiligen. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern tragen viele größere Betriebe Verantwortung für zahlreiche Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Landstriche. Deshalb lehnen wir starre Kappungsgrenzen bei den Direktzahlungen ab. Gleichzeitig ist es richtig, Junglandwirte und Betriebsnachfolger gezielt zu unterstützen, damit der Generationswechsel gelingt. Die beiden Säulen der Agrarpolitik, also die Förderung der Landwirtschaft und die Entwicklung der ländlichen Räume, müssen erhalten bleiben und ausreichend finanziert werden. Wer eine starke Landwirtschaft will, stärkt damit auch Dörfer, Handwerk, regionale Wertschöpfung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum.

Der Tag des offenen Hofes macht genau diesen Zusammenhang sichtbar und zeigt, wie viel Mecklenburg-Vorpommern seinen Landwirten zu verdanken hat. Bei meinem heutigen Besuch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Strasburg konnte ich erneut erleben, mit wie viel Fachwissen, Innovationskraft, Engagement und Verantwortung unsere Landwirtinnen und Landwirte ihrer Arbeit nachgehen. Sie erzeugen hochwertige Lebensmittel, sichern Arbeitsplätze und tragen maßgeblich zur Wertschöpfung in unseren ländlichen Regionen bei. Landwirtschaft ist weit mehr als die Produktion von Nahrungsmitteln. Sie prägt unsere Kulturlandschaft, stärkt das gesellschaftliche Leben vor Ort und übernimmt Verantwortung für ganze Regionen. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen gewachsenen Agrarstrukturen ist eine leistungsfähige Landwirtschaft von zentraler Bedeutung. Deshalb verdienen unsere Betriebe Respekt, Anerkennung und verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.“