Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet heute über einen milliardenschweren Auftrag für die Neptun-Werft in Rostock-Warnemünde. Demnach erhält die Werft gemeinsam mit Partnern den Zuschlag für den Bau einer Offshore-Konverterplattform und der dazugehörigen Netzinfrastruktur mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel Peters, erklärt:
„Diese Nachricht ist ein Befreiungsschlag für die Neptun-Werft, für den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern und für viele Arbeitnehmerfamilien in unserem Land. Der Auftrag sichert bestehende Arbeitsplätze, schafft hunderte neue Stellen und eröffnet der Werft langfristige Perspektiven weit über das klassische Schiffbaugeschäft hinaus. Dass sich ein Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern in einem internationalen Wettbewerb mit dem besten Angebot durchgesetzt hat, ist ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit unserer Industrie. Mein besonderer Dank gilt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die sich mit großem Engagement für die Stärkung des Industriestandortes Deutschland und den Ausbau der Energieinfrastruktur einsetzt. Ihre klare industriepolitische Ausrichtung schafft Vertrauen, Investitionen und neue Chancen für Wertschöpfung im Norden.
Für Mecklenburg-Vorpommern kommt dieser Erfolg zur richtigen Zeit. Wir brauchen dringend jede Investition, die neue industrielle Wertschöpfung ins Land holt und qualifizierte Arbeitsplätze dauerhaft sichert. Die heutige Entscheidung macht Mut und zeigt, dass der Aufstieg unseres Landes keine Theorie ist, sondern ganz konkret in Rostock-Warnemünde beginnt. Die Zeit ist reif für eine echte Industriestrategie, deren Kern die maritime Wirtschaft ist - mein gestriger Besuch beim Unternehmensverbund Ric Maza hat mir erneut vor Augen geführt, dass unsere mittelständische geprägte Wirtschaft dringend auf ein entsprechendes Signal wartet.“

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