In Schleswig-Holstein ist ein Bundespolizist der GSG 9 bei einer Schießübung auf einem Truppenübungsplatz tödlich verletzt worden. Dazu erklärt die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Ann Christin von Allwörden:
„Die Nachricht vom tragischen Tod eines Beamten der GSG 9 während einer Schießübung in Schleswig-Holstein erfüllt uns mit großer Trauer und tiefer Betroffenheit. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Verstorbenen, seinen Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen der GSG 9, die einen geschätzten Kameraden verloren haben.
Die Frauen und Männer der GSG 9 übernehmen Verantwortung dort, wo Gefahrenlagen besonders herausfordern und riskant sind. Sie schützen Menschenleben, bekämpfen Terrorismus und stehen bereit, wenn unser Staat auf höchste Professionalität angewiesen ist. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit im Dienst verdienen größten Respekt und unsere große Dankbarkeit.
Auch für Mecklenburg-Vorpommern ist ihre Arbeit von besonderer Bedeutung. Unser Land trägt mit seinen Häfen, der Ostsee, der maritimen Infrastruktur und den Energieanlagen auf See eine hohe sicherheitspolitische Verantwortung. Spezialkräfte der Bundespolizei trainieren auch in unserer Region regelmäßig Einsätze im maritimen Umfeld – etwa zum Schutz kritischer Infrastruktur und zur Abwehr terroristischer Bedrohungen auf Fähren und Schiffen. Die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ist deshalb eng mit der Einsatzfähigkeit solcher Einheiten verbunden.
Auch wenn es noch unklar ist, wie genau es zu diesem tragischen Vorfall kommen konnte: Er macht deutlich, welchen Belastungen und Gefahren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte selbst im Training ausgesetzt sind, um im Ernstfall Leben zu retten und unser Land schützen zu können. Dafür verdienen sie unsere Anerkennung - und heute vor allem unser Mitgefühl.“

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